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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Für eine Stammzelltransplantation brauchen Sie StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. eines geeigneten Spenders. Das nennt man allogene Stammzelltransplantation.

Bis der passende Spender gefunden ist, wird die Zeit eventuell mit speziellen Medikamenten, wie Azacitidin, zur Behandlung des MDS überbrückt. Außerdem bekommen Sie bei Bedarf unterstützende Maßnahmen. Dazu zählen vor allem Bluttransfusionen mit roten BlutkörperchenRote Blutkörperchen oder Erythrozyten sind Blutzellen, die Sauerstoff durch den Körper transportieren. und BlutplättchenBlutplättchen, auch Thrombozyten genannt, sind Bestandteile unseres Blutes. Die wichtigste Aufgabe von Blutplättchen ist die Blutgerinnung.. Rote Blutkörperchen transportieren unter anderem Sauerstoff, BlutplättchenBlutplättchen, auch Thrombozyten genannt, sind Bestandteile unseres Blutes. Die wichtigste Aufgabe von Blutplättchen ist die Blutgerinnung. sind für die Blutgerinnung notwendig.

Ist ein Spender gefunden, bekommen Sie eine intensive Vorbehandlung über mehrere Tage durch hohe Dosen einer Chemotherapie und eventuell durch eine Bestrahlung Ihres ganzen Körpers. Damit sollen die defekten Zellen, die für Ihre Krankheit verantwortlich sind, unschädlich gemacht werden und es wird Raum für die Spender-StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. geschaffen.

Danach haben Sie zunächst kaum oder keine StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. im Knochenmark mehr. Es können also auch kurzfristig keine roten und weißen Blutkörperchen sowie BlutplättchenBlutplättchen, auch Thrombozyten genannt, sind Bestandteile unseres Blutes. Die wichtigste Aufgabe von Blutplättchen ist die Blutgerinnung. gebildet werden.

Unmittelbar vor der Transplantation werden aus dem Knochenmark oder aus dem Blut des Spenders die StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. entnommen. Üblich ist die Entnahme der StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. aus dem Blut.

Bei der Transplantation werden die StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. des Spenders über eine Infusion in Ihr Blut geleitet. Die Spender-StammzellenStammzellen können verschiedene Zellen und Gewebe bilden. Blutstammzellen bilden zum Beispiel neue Blutzellen. finden den Weg in Ihr Knochenmark und besiedeln es im Lauf der nächsten 2 bis 3 Wochen neu.

Die Zeit, in der Ihr Blut neu aufgebaut wird, kann für Sie gefährlich und belastend sein. Die möglichen Folgen: Sie sind schwach und anfällig für Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen. Um die möglichen Folgen abzumildern und Sie in dieser Zeit zu schützen, bekommen Sie entsprechende Medikamente und Sie werden in einem Einzelzimmer isoliert. Falls Ihre Schleimhäute in Folge der Chemotherapie entzündet sind, kann eine künstliche Ernährung und eine Schmerztherapie nötig sein. Sobald Ihr Knochenmark wieder reife Blutzellen produziert, sorgen die Abwehrzellen in Ihrem Blut dafür, dass Ihre Schleimhäute abheilen.

Graft-versus-Host-Erkrankung

Auch bei einer sehr guten Übereinstimmung Ihrer Blutzellen mit den Blutzellen Ihres Spenders sind die Zellen doch nie ganz gleich – nur bei eineiigen Zwillingen wäre das der Fall. Das bedeutet, dass Sie nach einer Transplantation für etwa 6 Monate Medikamente einnehmen müssen, die eine mögliche überschießende Immunreaktion unterdrücken.

Damit soll vor allem verhindert werden, dass die neuen Abwehrzellen Ihren Darm, Ihre Haut und Ihre LeberDie Leber ist das wichtigste Organ für den Stoffwechsel und den Abbau von Stoffen (Entgiftung). Sie produziert Galle und Blutgerinnungsfaktoren und speichert Kohlenhydrate, Vitamine und Eisen. sowie andere Gewebe Ihres Körpers angreifen. Dieses Verhalten der Blutzellen nennt man Graft-versus-Host-Erkrankung (auch: TransplantatAls Transplantat bezeichnet man das Organ oder Gewebe, das während einer Transplantation von einem Spender auf einen Empfänger übertragen wird.-gegen-Wirt-Reaktion).

Kommt es direkt nach der Transplantation oder später zu einer Graft-versus-Host-Erkrankung, kann eine zusätzliche intensive Behandlung mit Medikamenten, die das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. unterdrücken, erforderlich sein.

Eine Graft-versus-Host-Erkrankung hat auch eine positive Seite: Ihr neues ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. kann auch Ihre krankhaft veränderten Blutzellen, die die Chemotherapie und Bestrahlung überlebt haben, angreifen. Das kann helfen, eine eventuelle Resterkrankung in Schach zu halten.

Wo findet die Behandlung statt?

In der Regel sind Sie für mehrere Wochen in der Klinik. Davon sind Sie mindestens 3 Wochen in Isolation in einem Einzelzimmer. Sobald Ihr Knochenmark ausreichend Abwehrzellen produziert, dürfen Sie Ihr Zimmer wieder verlassen.

Für die supportiven Maßnahmen gehen Sie in die Klinik oder in eine Praxis.

Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden?

In der Regel bekommen Sie die Stammzelltransplantation einmal.

Ergänzend werden die unterstützenden Maßnahmen angewendet.

Die Ärztin schildert den Ablauf der Stammzelltransplantation



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Info und Disclaimer

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