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Nebenwirkungen

Welche negativen Auswirkungen können auftreten?

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihren Aufklärungsbögen oder Beipackzetteln von Medikamenten weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch werden Ihnen die Nebenwirkungen erläutert.

Welche Nebenwirkungen auftreten, ist individuell unterschiedlich. Das bedeutet, nicht jeder Mensch hat zwangsläufig alle Nebenwirkungen. Zusätzlich gibt es unterstützende Maßnahmen, um Nebenwirkungen zu vermeiden oder abzumildern. Wenn Sie ein Medikament dauerhaft erhalten und es schlecht vertragen, können Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, welche Möglichkeiten es gibt. Eine Verringerung der Dosis bis hin zum Weglassen des Medikamentes können dann beispielsweise helfen.

Welche Nebenwirkungen sind bei allen Behandlungen möglich?

Manche Nebenwirkungen können bei allen Behandlungen auftreten. Dazu zählen:

  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

  • Blutarmut (AnämieBei einer Anämie oder Blutarmut mangelt es dem Blut an roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen. Deshalb wird bei einer Anämie der Körper weniger gut mit Sauerstoff versorgt.)

  • FatigueFatigue ist ein Zustand starker und anhaltender Schwäche und schneller Erschöpfbarkeit. Die Fähigkeit körperlich und geistig zu arbeiten ist eingeschränkt. Die Erschöpfung bessert sich kaum durch Erholung und Ruhe.

  • Blutungsneigung

  • Magen-Darm-Beschwerden

Welche weiteren Nebenwirkungen können auftreten?

Zusätzlich sind weitere Nebenwirkungen möglich, die sich je nach Behandlung unterscheiden:

CAR-T-Zellen 

Bevor Sie die CAR-T-Zellen erhalten, bekommen Sie für etwa 3 Tage eine Chemotherapie. Dadurch können Ihre Haare dünner werden oder ausfallen. Ihr Mund oder Hals können außerdem trocken werden. Bei Entzündungen der Mundschleimhaut kann es sein, dass Ihnen das Essen und Trinken vorübergehend schwerfällt. Wie stark die Beschwerden sind, ist individuell unterschiedlich. Mit geeigneten Maßnahmen können sie abgemildert werden. 

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind: 

  • Infusionsreaktionen bei der Gabe der CAR-T-Zellen

  • Zytokin-Freisetzungs-Syndrom

  • Auswirkungen auf das Nervensystem (Neurotoxizität) 

Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite. 

Durch die Behandlung kann das Risiko für eine weitere Krebsart auf längere Sicht zunehmen.  

Bispezifische Antikörper 

Zu den weiteren möglichen Nebenwirkungen zählen: 

  • Zytokin-Freisetzungs-Syndrom 

  • Auswirkungen auf das Nervensystem (Neurotoxizität) 

Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite. 

Bei dem Wirkstoff Talquetamab sind außerdem möglich: 

  • Schädigungen an Nägeln und Haut 

  • sehr trockene Haut, auch im Mund 

  • Gewichtsabnahme etwa durch verminderten Appetit, Geschmacks- oder Schluckstörungen 

3-fach-Therapie 

Die weiteren möglichen Nebenwirkungen bei einer 3-fach-Therapie hängen davon ab, welche Medikamente Sie erhalten: 

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Belantamab-Mafodotin

  • Sehstörungen mit trockenen und lichtempfindlichen Augen

  • Infusionsreaktionen bei der Gabe des Medikaments. Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite.

CD38-Antikörper Daratumumab und Isatuximab 

  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Wenn Ihnen das Medikament gegeben wird, können sogenannte Infusionsreaktionen auftreten. Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite. 

Elotuzumab (Elo) 

Wenn Ihnen das Medikament gegeben wird, können sogenannte Infusionsreaktionen auftreten. Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite. 

Durch das Medikament kann das Risiko für eine weitere Krebsart auf längere Sicht zunehmen.  

Selinexor (Sel) 

  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall 

  • verminderter Appetit und Gewichtsverlust

  • Verwirrtheit und Schwindel

Immun-Modulator 

  • Hautausschlag 

  • Blutgerinnsel 

Bei Pomalidomid (P) sind außerdem Probleme mit dem Herzen möglich. 

Durch Immun-Modulatoren kann das Risiko für eine weitere Krebsart auf längere Sicht zunehmen. 

Proteasom-Inhibitor 

  • Schädigungen der Nerven (periphere Neuropathien) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen 

  • Wassereinlagerungen (Ödeme) 

  • Hautausschlag 

  • zu hoher oder zu niedriger Blutdruck 

Wenn Sie Carfilzomib (K) erhalten, können außerdem sogenannte Infusionsreaktionen auftreten. Mehr Informationen dazu finden Sie unten auf dieser Seite. 

Dexamethason 

  • gesteigerter Appetit mit Heißhunger und Gewichtszunahme 

  • Stimmungsschwankungen 

  • Hautveränderungen wie Dehnungsstreifen 

  • Schlafstörungen 

  • Muskelschwäche 

  • Wassereinlagerungen (Ödeme) 

  • Reizungen oder Schädigungen der Magenschleimhaut 

  • erhöhter Blutzucker 

  • Trübung der Augenlinse (Grauer Star) mit verschwommenem Sehen

Stammzelltransplantation 

Vor der Transplantation erhalten Sie eine Induktionstherapie. Welche Medikamente dafür eingesetzt werden, wird individuell für Ihre Situation angepasst. Deshalb lässt sich nicht allgemein sagen, welche Nebenwirkungen auftreten können. Zu Beginn bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen alle Einzelheiten. 

Mobilisierung der Stammzellen 

Dafür erhalten Sie das Medikament G-CSF. Mögliche Nebenwirkungen können sein: 

  • Schmerzen in den Knochen oder Gelenken 

  • Kopfschmerzen, Fieber 

  • Reaktionen an der Einstichstelle, wie Haut-Rötungen 

Konditionierung (Hochdosis-Therapie) 

Die Chemotherapie, die vor der Transplantation durchgeführt wird, kann Ihren ganzen Körper belasten. Nebenwirkungen sind zum Beispiel: 

  • Übelkeit und Erbrechen 

  • Geschmacksstörungen 

  • Durchfall 

  • Haarausfall 

  • Entzündungen der Schleimhäute 

  • Abgeschlagenheit 

Bei Entzündungen der Mundschleimhaut sowie bei Übelkeit und Erbrechen kann es sein, dass Ihnen das Essen und Trinken vorübergehend schwerfällt. Wie stark die Beschwerden sind, ist individuell unterschiedlich. Mit geeigneten Maßnahmen können sie abgemildert werden. 

Nach der Transplantation 

In der Anfangszeit nach der Transplantation gibt es eine Phase, in der Ihre eigene Blutbildung nicht mehr und die neue Blutbildung noch nicht gut funktioniert. In dieser Zeit sind Sie besonders anfällig für Infektionen. Auch wenn Sie vorbeugende Medikamente erhalten, können schwerwiegende Infektionen auftreten. 

Auf längere Sicht kann durch die Behandlung das Risiko für eine weitere Krebsart zunehmen. 

Mehr Informationen zu bestimmten Nebenwirkungen

Infusionsreaktionen 

Von Infusionsreaktionen spricht man, wenn bei der Infusion eines Medikamentes bestimmte Beschwerden auftreten. Kurzatmigkeit, Husten, Schüttelfrost, Übelkeit sowie erhöhter Blutdruck zählen etwa dazu. Um diese Reaktionen abzumildern, erhalten Sie vorbeugend Medikamente. 

Die Reaktionen können auch dann auftreten, wenn das Medikament nicht als Infusion in eine Vene, sondern als Spritze unter die Haut gegeben wird. Dann sind sie aber wesentlich seltener. 

Zytokin-Freisetzungs-Syndrom 

Manche Behandlungen regen Ihre Immunabwehr sehr stark an. Es kann sein, dass Ihre Abwehrzellen dadurch übermäßig viele Botenstoffe (Zytokine) ausschütten. Man spricht dann von einem Zytokin-Freisetzungs-Syndrom (kurz CRS aus dem Englischen für Cytokine Release Syndrom). Das ist eine Reaktion im ganzen Körper, die sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen kann. Dazu zählt etwa: 

  • Fieber 

  • Schüttelfrost 

  • Atemprobleme 

  • Schwindel 

  • Übelkeit 

  • Kopfschmerzen 

  • Herzrasen 

  • niedriger Blutdruck 

Sollte ein CRS sehr schwer verlaufen, können auch Organe versagen. Sie bekommen bereits vor der Behandlung Medikamente, um einem CRS vorzubeugen. Im Anschluss wird Ihr Behandlungsteam Sie außerdem regelmäßig untersuchen, um ein CRS frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. 

Auswirkungen auf das Nervensystem (Neurotoxizität) 

Manche Behandlungen können Ihr Nervensystem schädigen. Das kann sich auf unterschiedliche Arten bemerkbar machen. Probleme beim Sprechen, Lesen oder Schreiben sind dann etwa möglich. Sie können auch verwirrt und orientierungslos sein. 

Weitere mögliche Auswirkungen sind: 

  • Schädigungen der Nerven (periphere Neuropathien) mit Kribbeln, Schmerzen oder Taubheitsgefühl 

  • Muskelzittern oder -krämpfe 

  • verlangsamte Bewegung 

  • Depression 

  • Veränderung der Persönlichkeit 

Sollte eine Neurotoxizität sehr schwer verlaufen, kann sie auch lebensbedrohlich sein. Deshalb werden Sie regelmäßig untersucht und bei Bedarf behandelt. Wenn Sie oder Menschen aus Ihrem Umfeld Veränderungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam darüber.  

Können Nebenwirkungen schwerwiegend verlaufen? 

Manche Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine Infektion, können auch schwerwiegend verlaufen. Dann kann es sein, dass Sie zusätzlich intensiv behandelt werden müssen, manchmal auch verbunden mit einem Klinikaufenthalt. Schwerwiegende Nebenwirkungen können unter Umständen auch lebensbedrohlich verlaufen. 

Ob sich die Behandlungen darin unterschieden, wie häufig schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, finden Sie im Folgenden.

Hinweis: Bei einer 3-fach-Therapie gibt es verschiedene Wirkstoff-Kombinationen. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, ob sie ADCDie Abkürzung steht für Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (englisch: antibody drug conjugate). Das Wirkprinzip von ADC beruht darauf, dass ein Antikörper den Wirkstoff gezielt in Krebszellen einschleust. Beim Multiplen Myelom erkennt der Antikörper dafür ein bestimmtes Eiweiß (BCMA) auf den Myelomzellen. enthalten oder nicht. 

CAR-T-Zellen und 3-fach-Therapie mit ADCDie Abkürzung steht für Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (englisch: antibody drug conjugate). Das Wirkprinzip von ADC beruht darauf, dass ein Antikörper den Wirkstoff gezielt in Krebszellen einschleust. Beim Multiplen Myelom erkennt der Antikörper dafür ein bestimmtes Eiweiß (BCMA) auf den Myelomzellen. im Vergleich 

Ob schwerwiegende Nebenwirkungen bei einer der Behandlungen öfter auftreten, ist nicht klar.

Bei den Behandlungen haben schätzungsweise 44 bis 63 von 100 Menschen mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung innerhalb von gut 3 Jahren.

Es gibt allerdings keine Studie, die beide Behandlungen direkt miteinander vergleicht. Deshalb ist nicht klar, ob das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei den Behandlungen unterschiedlich ist.

CAR-T-Zellen und 3-fach-Therapie ohne ADCDie Abkürzung steht für Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (englisch: antibody drug conjugate). Das Wirkprinzip von ADC beruht darauf, dass ein Antikörper den Wirkstoff gezielt in Krebszellen einschleust. Beim Multiplen Myelom erkennt der Antikörper dafür ein bestimmtes Eiweiß (BCMA) auf den Myelomzellen. im Vergleich 

Langfristig treten schwerwiegende Nebenwirkungen mit CAR-T-Zellen und mit DaraPdDaraPd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Daratumumab (Dara), Pomalidomid (P) und Dexamethason (d). oder PVdPVd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Pomalidomid (P), Bortezomib (V) und Dexamethason (d). wahrscheinlich ähnlich oft auf. Das Risiko könnte mit CAR-T-Zellen aber auch etwas höher sein. Das betrifft vor allem die ersten Wochen, nachdem Sie die CAR-T-Zellen bekommen haben. 

In einer Studie wurden CAR-T-Zellen mit DaraPdDaraPd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Daratumumab (Dara), Pomalidomid (P) und Dexamethason (d). oder PVdPVd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Pomalidomid (P), Bortezomib (V) und Dexamethason (d). direkt verglichen. Dabei zeigte sich kein klarer Unterschied. Bei den Behandlungen hatten etwa 47 von 100 Menschen mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung innerhalb von knapp 3 Jahren. Ob es einen Unterschied zwischen CAR-T-Zellen und den anderen 3-fach-Therapien ohne ADC gibt, ist nicht bekannt.

Bispezifische Antikörper in Monotherapie und andere Behandlungen im Vergleich

Bispezifische Antikörper in Monotherapie werden in der Regel erst später im Verlauf der Krankheit eingesetzt, wenn das Multiple Myelom wiederholt zurückgekehrt ist. Ob schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Behandlung öfter auftreten als bei den anderen Behandlungen, ist nicht bekannt. 

Bei der Behandlung mit bispezifischen Antikörpern in Monotherapie haben schätzungsweise 51 bis 75 von 100 Menschen mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung im Laufe von 15 Monaten.

Ob es dabei einen Unterschied zu den anderen Behandlungen gibt, ist unklar. Es gibt keine Studie, die bispezifische Antikörper in Monotherapie mit einer anderen Behandlung direkt vergleicht.

TecDara und 3-fach-Therapie mit ADC im Vergleich 

Ob schwerwiegende Nebenwirkungen mit TecDaraBei der Behandlung mit TecDara wird der bispezifische Antikörper Teclistamab (Tec) mit dem CD38-Antikörper Daratumumab (Dara) kombiniert. häufiger auftreten als mit einer 3-fach-Therapie mit ADCDie Abkürzung steht für Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (englisch: antibody drug conjugate). Das Wirkprinzip von ADC beruht darauf, dass ein Antikörper den Wirkstoff gezielt in Krebszellen einschleust. Beim Multiplen Myelom erkennt der Antikörper dafür ein bestimmtes Eiweiß (BCMA) auf den Myelomzellen., lässt sich nicht sicher sagen. 

Innerhalb von gut 3 Jahren haben schätzungsweise 53 bis 71 von 100 Menschen mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung, wenn sie eine der beiden Behandlungen erhalten.  

Es gibt allerdings keine Studie, die beide Behandlungen direkt miteinander vergleicht. Deshalb ist nicht klar, ob das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei den Behandlungen unterschiedlich ist. 

TecDara und 3-fach-Therapie ohne ADC im Vergleich 

Bei der Behandlung mit TecDaraBei der Behandlung mit TecDara wird der bispezifische Antikörper Teclistamab (Tec) mit dem CD38-Antikörper Daratumumab (Dara) kombiniert. sind schwerwiegende Nebenwirkungen wahrscheinlich häufiger als bei der Behandlung mit DaraPdDaraPd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Daratumumab (Dara), Pomalidomid (P) und Dexamethason (d). oder DaraVdDaraVd ist eine 3-fach-Therapie. Die Abkürzung steht für die Medikamente Daratumumab (Dara), Bortezomib (V) und Dexamethason (d).. Ob das auch für andere 3-fach-Therapien ohne ADCDie Abkürzung steht für Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (englisch: antibody drug conjugate). Das Wirkprinzip von ADC beruht darauf, dass ein Antikörper den Wirkstoff gezielt in Krebszellen einschleust. Beim Multiplen Myelom erkennt der Antikörper dafür ein bestimmtes Eiweiß (BCMA) auf den Myelomzellen. gilt, ist nicht bekannt. 

TecDara und CAR-T-Zellen im Vergleich 

Bei der Behandlung mit ist das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen möglicherweise höher als bei der Therapie mit CAR-T-Zellen. Das lässt sich allerdings nicht mit Sicherheit sagen. 

Die Behandlungen wurden in unterschiedlichen Studien untersucht. Mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung hatten dabei im Laufe von knapp 3 Jahren etwa:

  • 71 von 100 Menschen, die mit TecDara behandelt wurden,

  • 47 von 100 Menschen, die mit CAR-T-Zellen behandelt wurden.

Es gibt keine Studie, die beide Behandlungen direkt miteinander vergleicht.

Erstmalige Stammzelltransplantation und andere Behandlungen im Vergleich

Ob schwerwiegende Nebenwirkungen bei einer Stammzelltransplantation öfter auftreten als bei den anderen Behandlungen, lässt sich nicht sicher sagen. 

Es gibt keine Studie, die eine Stammzelltransplantation mit den anderen Behandlungen direkt vergleicht. Es lässt sich annehmen, dass bei einer Stammzelltransplantation etwa die Hälfte der Menschen innerhalb von rund 4 Jahren mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung hat. Diese Annahme beruht jedoch auf einer Studie, bei der die Menschen noch keinen Rückfall des Multiplen Myeloms hatten. Ob das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen nach einem Rückfall höher ist, ist nicht klar. 

Was kann ich selbst noch tun?

Sowohl durch die Krankheit selbst als auch durch die Behandlung werden Ihre Nieren belastet. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ausreichend trinken.

Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrem Behandlungsteam darüber. Manche Mittel können die Wirksamkeit von Medikamenten beeinflussen.

Alkohol kann die Nebenwirkungen mancher Medikamente verstärken.

Zum Schutz vor Infektionen hilft es, wenn Sie auf eine gute Hygiene achten und den Kontakt zu erkrankten Menschen vermeiden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen Hinweise geben, was Sie bei Anzeichen für eine Infektion tun sollten. Möglicherweise werden Ihnen auch Medikamente zum Infektionsschutz verschrieben.

Von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt erfahren Sie auch, welcher Impfschutz für Sie sinnvoll und empfohlen ist.



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