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Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?

Wie hoch ist der Zeitaufwand im Alltag?

Wie hoch der Zeitaufwand für Sie ist, hängt von Ihrem individuellen Therapieplan ab. 

Induktionsphase 

Einige der Medikamente erhalten Sie in einer Praxis oder Ambulanz. Dafür müssen Sie Termine vereinbaren. Hinzu kommen die Anfahrtszeiten. Andere Medikamente nehmen Sie zu Hause ein. 

Den CD38-Antikörper erhalten Sie am gleichen Tag wie Bortezomib in einer Praxis oder Ambulanz. Wenn Sie den Antikörper als Infusion bekommen, dauert der Termin allerdings länger. Denn die Infusion erfolgt langsam und kann mehrere Stunden dauern.

Erhaltungsphase 

Wenn Sie in der Erhaltungsphase weiterhin den Antikörper erhalten, werden Sie dafür auch weiterhin Behandlungstermine in einer Klinik oder Praxis haben.

Während der gesamten Therapie haben Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen. 

Was kann ich selbst noch tun?

Zum Schutz vor Infektionen hilft es, wenn Sie auf eine gute Hygiene achten und den Kontakt zu erkrankten Menschen vermeiden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen Hinweise geben, was Sie bei Anzeichen einer Infektion tun sollten.

Von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt erfahren Sie auch, welcher Impfschutz für Sie sinnvoll und empfohlen ist, etwa gegen Grippe, Lungenentzündung und Covid-19 (Corona).

Sowohl durch die Erkrankung selbst als auch durch die Medikamente werden Ihre Nieren belastet. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ausreichend trinken.

Manche Nahrungsergänzungsmittel können die Wirksamkeit der Behandlung beeinflussen. Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrem Behandlungsteam darüber.

Alkohol kann die Nebenwirkungen mancher Medikamente verstärken.

Was ist sonst noch hilfreich zu wissen?

Vielleicht tut es Ihnen gut, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Informationen zur Selbsthilfe bietet zum Beispiel die überregionale Patientenorganisation Myelom.Online e.V. Dort erfahren Sie auch, welche regionalen Gruppen es gibt, wie etwa die Myelom Selbsthilfegruppe Südwest oder die Plasmozytom / Multiples Myelom Selbsthilfegruppe NRW e.V.

Eine Psychoonkologin oder ein Psychoonkologe kann Sie und Ihre Angehörigen dabei unterstützen, mit der emotionalen Belastung umzugehen. Ihre regionale Krebsberatungsstelle informiert Sie zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten und hilft bei sozialrechtlichen Fragen. 



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.