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Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Hier finden Sie einen Überblick über mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen der Behandlung. Die Entscheidungshilfe beschränkt sich auf einige wichtige Angaben, weshalb die Aufzählung nicht vollständig ist. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch werden Ihnen alle Nebenwirkungen und Komplikationen erläutert.

Welche Nebenwirkungen auftreten, ist individuell unterschiedlich.

Manche Nebenwirkungen können bei allen ALK-Inhibtoren auftreten. Dazu zählen Magen-Darm-Probleme, Hautausschlag, FatigueFatigue ist ein Zustand starker und anhaltender Schwäche und schneller Erschöpfbarkeit. Die Fähigkeit körperlich und geistig zu arbeiten ist eingeschränkt. Die Erschöpfung bessert sich kaum durch Erholung und Ruhe., Lungenentzündung, Wasseransammlungen (Ödeme) und Sehstörungen. Auch Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Blutarmut (AnämieBei einer Anämie oder Blutarmut mangelt es dem Blut an roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen. Deshalb wird bei einer Anämie der Körper weniger gut mit Sauerstoff versorgt.) und eine Beeinträchtigung der Nieren sind möglich.

Bei der Behandlung mit Brigatinib können weitere Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen:

  • Bluthochdruck

  • verminderter Herzschlag

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel

  • Schädigungen der Nerven (periphere Neuropathie)

Wie häufig sind schwere Nebenwirkungen?

Manche Nebenwirkungen können bei der Behandlung schwer verlaufen. Dazu gehören zum Beispiel schwerer Bluthochdruck und schwere Lungenentzündungen.
Schwere Nebenwirkungen treten innerhalb von gut 3 Jahren bei etwa 70 von 100 Menschen auf.

Mit Brigatinib scheinen schwere Nebenwirkungen häufiger zu sein als mit Alectinib. Das lässt sich aber nicht sicher sagen. Ob schwere Nebenwirkungen mit Brigatinib ähnlich häufig sind wie mit Lorlatinib, ist nicht klar.

Wie häufig wird die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen?

Etwa 13 von 100 Menschen Menschen brechen die Behandlung wegen Nebenwirkungen innerhalb von etwa 3,5 Jahren ab.

Sprechen Sie offen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken oder wenn die Behandlung anderweitig Ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Gemeinsam können sie dann entscheiden, ob Sie beispielsweise die Dosis des Medikaments reduzieren. Wichtig ist jedoch, dass Sie die Dosis nicht ohne ärztliche Absprache ändern.

Die Ärzte sprechen über Fatigue und den Umgang mit Nebenwirkungen

Der Arzt erläutert mögliche Nebenwirkungen



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.