Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?
Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihrem Aufklärungsbogen weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein. Bitte beachten Sie auch, dass Sie hier nur Angaben finden, die auf die Behandlung zurückgehen. Symptome der Krankheit selbst sind hier nicht berücksichtigt.
Welche Komplikationen können auftreten?
Während oder nach der Operation sind folgende Komplikationen möglich:
Blutungen
Blutgerinnsel (ThrombusBei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) innerhalb eines Gefäßes und behindert den Blutfluss. Thrombosen können an unterschiedlichen Stellen im Körper entstehen. In den meisten Fällen treten sie in den Bein- und Beckenvenen auf. ) im Bein oder der Lunge (Thromboembolie)
Bluthochdruck
Herz-Kreislauf-Probleme
Nierenversagen
Schlaganfall
Schlechtere Blutversorgung des Herzens (Koronare Herzkrankheit)
Übelkeit
Wundinfektionen
Spezifische, mit der Magenoperation verbundene Komplikationen können sein:
FistelnEine Fistel ist eine röhrenartige Verbindung zwischen zwei Organen. Sie kann beispielsweise als Komplikation durch eine Operation entstehen.
Geschwür (Ulkus) im Bereich der AnastomoseOperativ angelegte Verbindungen zwischen Organen wie zum Beispiel dem Darm.
Undichte neue Verbindung zwischen Magen und Darm (undichte AnastomoseOperativ angelegte Verbindungen zwischen Organen wie zum Beispiel dem Darm.)
Verengung des Darms (Darmstenose)
Langfristig kann es zu folgenden Komplikationen kommen:
Depressionen
Nährstoffmangel, der die Einnahme von Nahrungsergänzungs- oder Arzneimitteln erfordert
Störung des Knochenstoffwechsels, die zu einer OsteoporoseOsteoporose wird auch Knochenschwund genannt. Bei dieser Stoffwechselerkrankung wird zu viel Knochengewebe abgebaut oder nicht mehr genug Knochengewebe aufgebaut. Dadurch nimmt die Knochendichte ab. Die Knochen sind weniger stabil und brechen leichter. führen kann
Bei einer raschen oder größeren Gewichtsabnahme können sich Gallensteine bilden
Nach einer Magenbypass-Operation kann es zum sogenannten Dumping-Syndrom kommen. Dabei entleert sich unverdauter Mageninhalt sehr schnell in den Dünndarm. Dies kann zu Kreislaufproblemen wie Schwindel, Zittern, Übelkeit, beschleunigtem Herzschlag und Ohnmacht führen. Besonders nach sehr zuckerhaltigen Lebensmitteln kann es zum Dumping-Syndrom kommen.
Durch einen Mini-Bypass kann es verstärkt zu Sodbrennen (Reflux) kommen. Dadurch kann eine weitere Operation erforderlich werden, um den Mini-Magenbypass in einen klassischen Bypass umzuwandeln.
Was wissenschaftliche Studien sagen
Innerhalb von 30 Tagen nach dem Eingriff benötigen etwa 5 von 100 Personen eine erneute Operation.
Der Arzt beschreibt mögliche Komplikationen
Der Arzt warnt vor Risiken der OP
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.