Wie läuft die Behandlung für mich ab?
Was passiert bei der Behandlung?
Die Stents bestehen aus einem Drahtgeflecht, dass mit Kunststoffen oder Medikamenten beschichtet sein kann. Bei der Stent-Behandlung wird im Bereich der Leiste auf beiden Seiten die Leistenarterie mit einer Nadel punktiert (Schlüssellocheingriff). Anschließend schiebt die Ärztin oder der Arzt die Stents mithilfe eines Katheters bis zum Aneurysma. Dort entfaltet sich das Drahtgeflecht und legt sich von innen an die Gefäßwand an (Abbildung A). Die beiden Stents werden so verbunden, dass sie die Form eines umgedrehten „Y“ annehmen (Abbildung B). Damit der Stent genau an der richtigen Stelle positioniert wird, macht das Behandlungsteam zur Kontrolle CTEine Computertomographie (CT) ist eine bildgebende Untersuchung mit Röntgenstrahlen. Das röhrenförmige Gerät nimmt ein mehrdimensionales Bild einer bestimmten Körperregion oder des ganzen Körpers auf. Ein CT bedeutet wie alle Röntgenuntersuchungen eine Strahlenbelastung.-Aufnahmen. Die Stent-Behandlung ist daher mit einer Strahlenbelastung verbunden.
Zusätzlich müssen Sie lebenslang Medikamente (Blutverdünnungsmittel) einnehmen, um die Bildung von Blutgerinnseln (ThrombenBei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) innerhalb eines Gefäßes und behindert den Blutfluss. Thrombosen können an unterschiedlichen Stellen im Körper entstehen. In den meisten Fällen treten sie in den Bein- und Beckenvenen auf.) zu verhindern. Sie haben regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden und wie lange dauert sie?
Im Idealfall müssen Sie nur einmal operiert werden. Die Stent-Behandlung dauert in der Regel 1,5 bis 3 Stunden. Nach etwa 5 bis 7 Tagen können Sie nach Hause gehen.
Lässt sich die Behandlung rückgängig machen?
Die Behandlung kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Stent bleibt in der Regel im Körper.
Der Arzt beschreibt den Behandlungsverlauf bei einem Stent
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.